Malerei in Architektur

Hier stelle ich Deckenmalereien, Wandmalereien und Tafelbilder vor, die ich, manchmal auch im Zusammenhang mit neugestalteten Fenstern, in Räumen oder für Räume gemalt habe. Auch hier gilt: statt „höchstkünstlerische Markierungen“ zu setzen, soll die Malerei dem Raum guttun.

Eines meiner wichtigsten Themen in kirchlichen Räumen ist das „himmlische Jerusalem“.

Es war Hauptthema bei der Ausmalung des Triumphbogens der romanischen Kirche St. Castor, Koblenz, bei der Ausmalung der Vierungskuppel in Herz-Jesu, Ettlingen, der Chorwandbemalung von Herz-Jesu, Hagen-Eilpe, und der Chorraumdeckenbemalung in St. Joseph, Triberg-Gremmelsbach. Auch taucht das Thema in abgewandelter Form immer wieder als Motiv in anderen Malereien auf. Andere Themen sind der Lebensbaum, wie im Chorraum von St. Justinian in Amtzell und an der Chorwand in St. Joseph, Triberg-Gremmelsbach.

Kreuzwege habe ich in den sonst abstrakten Chorfenstern der Kapelle in Oudenaarde, in der Pfarrkirche St. Michael in Ludwigshafen-Maudach und als großes, zusammenhängendes Bild in Oberhomberg im Bodenseekreis gemalt. Die wunderschöne Dichtung des heiligen Franz, den Sonnengesang, konnte ich einmal als Retabelbilder zu einem Seitenaltar meines Vaters in St. Henry, Esch, Luxemburg, und ein anderes Mal als großes Tafelbild für einen Gemeindesaal im hessischen Hadamar verwirklichen.

Wenn ich direkt auf der Wand arbeite, male ich mit dem Bindemittel Casein und meist Erdpigmenten. Diese Technik, das „Fresco-Secco“, ist seit der romanischen Malerei bekannt, und viele Arbeiten aus der Zeit sind auch heute, nach tausend Jahren und mehr, noch erhalten.