Zur Vorbereitung anderer Arbeiten entstehen Zeichnungen. Viele werden weggeschmissen, weil man nicht alles aufheben kann. Manche aber sind schöner als das danach gebaute Bild. Ich habe meistens einen kleinen Block im Taschenformat dabei, in dem ich Situationen, die mir – auch im normalen Alltag – begegnen, festhalte. So macht das Schlangestehen am Postschalter Freude, wenn ich die Leute vor mir zeichnen kann. Auf Reisen zeichne ich viel. Fast jedes Jahr füllt sich ein neues Skizzenbuch mit Zeichnungen aus Italien.
Nach anderen vorhergehenden Zeichenprojekten habe ich den Kölner Dom über einige Jahre hinweg außen und innen, auf den Triforien und in Turm- und Dachräumen gezeichnet. Das hat viel Freude gemacht und ein Buch ist daraus entstanden.